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Der
Name Riez leitet sich von dem kelto-ligurischen Volkstamm der
Reii ab, die diesen Ort gründeten und deren Oppidum
vermutlich auf dem Hügel von St. Maxime (die sehenswerte
Klosterkirche oberhalb von Riez) lag. Von diesem Hochplateau
hat man einen wunderbaren Blick auf den Ort.
Um
50 v. Chr. Wurde das Gebiet von den Römern anektiert, nachdem
etwa 300 Jahre vorher schon die Griechen in der Gegend Fuß
gefasst hatten - älteste Stadt: Aiguines (Stadt der Ziegen).
Der Ort wurde enorm ausgebaut, da er an der Kreuzung von 2
wichtigen Handels- und Militärstraßen lag. Besterhaltene
Reste eines dieser Römerwege findet man oberhalb Moustiers
und auch in der Verdon - Schlucht, die Brücke von Tousset.
Erhaltene
Relikte aus der Römerzeit in Riez sind besonders die
römischen Säulen - Reste eines Diana? -Tempels. (Im Ort
verteilt und auch in der Klosterkirche St. Maxime findet man
die restlichen Säulen, Recycling hat hier
Tradition.) Um den Tempel herum sind auch in ca. 2m Tiefe die
Reste der antiken Stadt zu suchen, die durch zwei gewaltige
Schlammlawinen im Mittelalter vernichtet und überdeckt wurde.
Bevor
Vaison-la-Romaine Anfang des Jahrhunderts von den Archäologen
ausgegraben wurde, hatte man versucht in Riez mit Ausgrabungen
zu beginnen, wurde aber von den Einwohnern ganz massiv daran
gehindert.
Die Archäologen hatten fest damit gerechnet in Riez noch mehr
zu finden als in Vaison.
Bis heute hat sich daran leider nichts geändert, nach wie vor
wird alles Römische mit Bauten oder Teer systematisch
überdeckt.
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