Legenden der Bretagne
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Die
Legende der Stadt Ys Die
Stadt Ys ist in der Bucht von Douarnenez
versunken. Diese Stadt war so mächtig, dass sie ganz |
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Die
Legende vom Ankou Die Beziehung der Bretonen zum Tod ist tief vom keltischen Kulturerbe beeinflusst und von zahlreichen Traditionen und Sagen umwoben, die diesen Schritt in die andere Welt beschreiben. Der Ankou (Tod) wird in Form eines Skeletts mit einer Sense dargestellt und ist oft an den Skulpturen der Beinhäuser zu sehen. Er soll in der Nacht auf einem knarrenden Karren durch das Land ziehen. Wenn man dieses Geräusch hört, oder noch schlimmer, wenn man ihm begegnet, steht der Tod nicht lange aus. Das Tor zur Hölle, kalt und in Nebenschwaden, wo der Ankou die Toten erwartet, befindet sich in Yeun Ellez, in den Bergen der Monts d’Arée. |
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Tristan
und Isolde Tristan,
Prinz von Léon (in der Westbretagne) wurde von seinem Onkel Marc, dem
König von Cornouaille,
nach Irland geschickt um seine zukünftige Frau Isolde zu holen. Auf dem
Schiff während
der Rückkehr tranken Tristan und Isolde versehentlich den Liebestrank,
den Isolde lebenslänglich an ihren Gemahl hätte binden sollen. Es
entstand eine leidenschaftliche Beziehung zwischen den beiden Herzen. Die
Geschichte endet in verschiedenen Versionen: Tristan wird von Marc
getötet, der nicht über diesen Verrat hinwegsehen konnte; oder er
heiratet seine Geliebte und stirbt in seinem Schloss in der Bretagne.
Beide male folgt ihm Isolde in sein Grab. Die Wagneroper und das Buch von
Joseph Bédier haben dieses Liebesdrama berühmt gemacht.
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Der Wald von Brocéliande und der Zauberer Merlin Brocéliande ist der Legendenname des derzeitigen Walds von Paimpont, südwestlich von Rennes. Es handelt sich hierbei jedoch nur noch um Reste eines riesigen Waldgebietes, das im Mittelalter das Herzen der Halbinsel einnahm und die Heimat zahlreicher Legenden aus der keltischen Mystik ist. Die Tafelrunde des König Artus fanden hier den Rahmen zu ihrem Schicksal und ihrer Suche: ihr König Artus hatte ihnen zu Befehl gegeben den heiligen Gral ausfindig zu machen, der in diesen Wäldern der „Kleinen Bretagne“ versteckt gewesen sein soll. Der Zauberer Merlin, als Freund und Berater des jungen Artus, war einer der Ehrengäste im Wald von Brocéliande. Die Quelle von Barenton erinnert so an die erste Begegnung zwischen Merlin und der Fee Viviane. Merlin verliebte sich so sehr in Viviane, dass er für sie allein unter dem Teich, in dem sich das Schloss von Comper in Concoret spiegelte, eine Zitadelle aus reinem Kristall erbaute. Die „Dame des Sees“, so wird sie auch genannt, zog Lancelot groß, zukünftiger Ritter am Hofe Königs Artus. Trotz des Altersunterschiedes war Vivianes Liebe zu Merlin, dem Zauberer, stark und ausschließlich und schon bald war ihr das Irdische nicht mehr genug: die von Merlin erfahrenen Zaubergeheimnisse dienten ihr ihren Merlin am Jungbrunnen zu verzaubern und zuvor den alten Druiden zu verjüngen. Danach sperrte sie ihren Geliebten für die Ewigkeit in neun felsenharte Zauberkreise.
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